Lebensmittel richtig lagern: Kurzübersicht
Die Kurzübersicht für die richtige Lagerung: Kühlschrank-Zonen, Brot, Obst und Gemüse. Die wichtigsten Regeln auf einer Seite.
Diese Kurzübersicht fasst die wichtigsten Lagerregeln auf einer Seite zusammen. Du kannst sie ausdrucken oder abspeichern. Sie ersetzt keine Detail-Ratgeber, verhindert aber die häufigsten Fehler: falsche Kühlschrank-Zonen, Brot in Plastik und Tomaten im Kühlschrank.
Anleitung
Richte deinen Kühlschrank einmal nach den Zonen ein. Danach funktioniert die Lagerung von selbst. Die Regeln gelten für einen normalen Haushaltskühlschrank mit 4 Grad im Mittel.
Die Regeln
- Kühlschrank-Zonen nutzen: Unten und an der Rückwand ist es am kältesten, 2 bis 4 Grad. Dort lagern Fleisch, Fisch und Wurst. In der Mitte, 5 bis 7 Grad, kommen Milchprodukte, Joghurt und Käse hin. Oben und in der Tür, 8 bis 10 Grad: Butter, Eier, Getränke, geöffnete Gläser.
- Brot in Papier oder Stoff bei Zimmertemperatur lagern. Plastik macht die Kruste zäh und fördert Schimmel. Für längere Zeit frierst du Brot in Scheiben ein.
- Nicht in den Kühlschrank: Tomaten, Gurken, Zitrusfrüchte, Zwiebeln und Knoblauch. Sie verlieren dort ihr Aroma. Trocken und dunkel lagern.
- Kräuter wie Schnittblumen: Stiele anschneiden, in ein Glas mit Wasser stellen, locker abdecken. So halten sie über eine Woche.
- Salat: gewaschen in einem Behälter mit feuchtem Tuch. Statt zwei Tagen hält er so gut eine Woche.
- Eier ins mittlere Fach statt in die Tür. Dort ist die Temperatur stabiler.
- Kartoffeln und Zwiebeln getrennt vom Obst lagern. Obst macht sie schneller keimig.
- First in, first out: Neues nach hinten, Älteres nach vorn. So entdeckst du nichts mehr, das hinter der dritten Reihe verschwindet.
- Warmes nie in den Kühlschrank stellen. Es erwärmt die gesamte Umgebung und kostet Energie.
- Gefrierschrank nutzen: Brot, gehackte Kräuter mit etwas Öl, gekochte Reste und Obst in Portionen einfrieren.
Nicht vergessen
- Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine Qualitätsangabe. Das Verbrauchsdatum ist eine Sicherheitsgrenze, etwa bei Hackfleisch und rohem Geflügel.
- Bei geöffneten Produkten zählen Kühlung und eigene Sinne: riechen, ansehen, probieren.
- Bei Unsicherheit für empfindliche Personen: im Zweifel nicht mehr verzehren.
Ausführlich im Magazin
Die ausführliche Erklärung findest du im Artikel „Lebensmittel länger frisch halten: Was wirklich funktioniert“.
Zum Nachschlagen
Quellen
- Verbraucherzentrale, Lebensmittel lagern · Verbraucherzentrale Bundesverband · 1. Oktober 2025