Lebensmittel richtig lagern: Kurzübersicht

Die Kurzübersicht für die richtige Lagerung: Kühlschrank-Zonen, Brot, Obst und Gemüse. Die wichtigsten Regeln auf einer Seite.

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Diese Kurzübersicht fasst die wichtigsten Lagerregeln auf einer Seite zusammen. Du kannst sie ausdrucken oder abspeichern. Sie ersetzt keine Detail-Ratgeber, verhindert aber die häufigsten Fehler: falsche Kühlschrank-Zonen, Brot in Plastik und Tomaten im Kühlschrank.

Anleitung

Richte deinen Kühlschrank einmal nach den Zonen ein. Danach funktioniert die Lagerung von selbst. Die Regeln gelten für einen normalen Haushaltskühlschrank mit 4 Grad im Mittel.

Die Regeln

  1. Kühlschrank-Zonen nutzen: Unten und an der Rückwand ist es am kältesten, 2 bis 4 Grad. Dort lagern Fleisch, Fisch und Wurst. In der Mitte, 5 bis 7 Grad, kommen Milchprodukte, Joghurt und Käse hin. Oben und in der Tür, 8 bis 10 Grad: Butter, Eier, Getränke, geöffnete Gläser.
  2. Brot in Papier oder Stoff bei Zimmertemperatur lagern. Plastik macht die Kruste zäh und fördert Schimmel. Für längere Zeit frierst du Brot in Scheiben ein.
  3. Nicht in den Kühlschrank: Tomaten, Gurken, Zitrusfrüchte, Zwiebeln und Knoblauch. Sie verlieren dort ihr Aroma. Trocken und dunkel lagern.
  4. Kräuter wie Schnittblumen: Stiele anschneiden, in ein Glas mit Wasser stellen, locker abdecken. So halten sie über eine Woche.
  5. Salat: gewaschen in einem Behälter mit feuchtem Tuch. Statt zwei Tagen hält er so gut eine Woche.
  6. Eier ins mittlere Fach statt in die Tür. Dort ist die Temperatur stabiler.
  7. Kartoffeln und Zwiebeln getrennt vom Obst lagern. Obst macht sie schneller keimig.
  8. First in, first out: Neues nach hinten, Älteres nach vorn. So entdeckst du nichts mehr, das hinter der dritten Reihe verschwindet.
  9. Warmes nie in den Kühlschrank stellen. Es erwärmt die gesamte Umgebung und kostet Energie.
  10. Gefrierschrank nutzen: Brot, gehackte Kräuter mit etwas Öl, gekochte Reste und Obst in Portionen einfrieren.

Nicht vergessen

  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine Qualitätsangabe. Das Verbrauchsdatum ist eine Sicherheitsgrenze, etwa bei Hackfleisch und rohem Geflügel.
  • Bei geöffneten Produkten zählen Kühlung und eigene Sinne: riechen, ansehen, probieren.
  • Bei Unsicherheit für empfindliche Personen: im Zweifel nicht mehr verzehren.

Ausführlich im Magazin

Die ausführliche Erklärung findest du im Artikel „Lebensmittel länger frisch halten: Was wirklich funktioniert“.

Zum Nachschlagen

Quellen

  • Verbraucherzentrale, Lebensmittel lagern · Verbraucherzentrale Bundesverband · 1. Oktober 2025