Quellennotiz: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Das BSI ist die Cybersicherheitsbehörde des Bundes. Es ist die erste Adresse für neutrale Empfehlungen zu Passwörtern, Phishing, 2FA und Passkeys.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cybersicherheitsbehörde des Bundes. Es schützt die IT des Staates und warnt vor aktuellen Gefahren. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gibt es Empfehlungen: zu Passwörtern, Phishing, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passkeys, Backups und sicherem Umgang mit KI.
Wofür ist die Quelle nützlich?
Für Verbraucher ist das BSI vor allem in vier Situationen die richtige Adresse:
- Sicherheitsgrundlagen: Verständliche Empfehlungen zu Passwörtern, Passkeys und 2FA. Sie sind die Grundlage vieler Artikel dieses Wissensindex.
- Warnungen: Bei akuten Kampagnen (etwa gefälschte Bank-Mails) veröffentlicht das BSI Warnungen und Muster, an denen man Phishing erkennt.
- Gerätesicherheit: Hinweise zu sicheren Einstellungen für Smartphones, Router und Smart-Home-Geräte.
- KI und Datenschutz: Orientierung zu Risiken von KI-Anwendungen und zum sicheren Umgang mit Chatbots.
Wer veröffentlicht und wie oft
Das BSI veröffentlicht laufend. Warnungen zu akuten Gefahren erscheinen kurzfristig, der Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland jährlich. Den Cybersicherheitsmonitor erhebt es gemeinsam mit der Polizei. Die Verbraucherseiten mit den Empfehlungen werden kontinuierlich aktualisiert.
Was du dort konkret findest
- Konkrete Passwort-Regeln: 8 bis 12 Zeichen mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, kombiniert mit dem zweiten Faktor. Oder 20 bis 25 Zeichen mit zwei Zeichenarten. Oder eine Passphrase aus fünf bis sechs zufälligen Wörtern.
- Der Lagebericht: Er dokumentiert Datenleaks und Angriffsmuster. E-Mail-Konten nennt das BSI ein besonders attraktives Ziel.
- Warnungen mit Mustern: Bei akuten Kampagnen zeigt das BSI, woran man Phishing erkennt, etwa KI-generierte Mails und Imitate von Paketdiensten.
- Hinweise zu Geräten und KI: Sichere Einstellungen für Smartphones, Router und Smart-Home-Geräte, dazu Warnungen zu KI-Agenten.
Wofür sie taugt und wofür nicht
Das BSI taugt für neutrale Grundlagen, aktuelle Warnungen und Regeln, die du direkt umsetzen kannst. Nicht taugen tut es für Produktvergleiche und individuelle Beratung. Welches Gerät zu dir passt, beantwortet eher ein Test. Für die Bedrohungslage ist das BSI die erste Adresse.
Worauf du achten solltest
- Die Empfehlungen sind amtlich, neutral und kostenlos. Es gibt keine Produktwerbung.
- Die Sprache ist teils behördlich. Die Verbraucherseiten sind aber durchgängig verständlich gehalten.
- Keine Partnerschaft: Diese Quellennotiz ist eine redaktionelle Empfehlung zur Nutzung öffentlicher Informationen. Sie ist keine Kooperation oder Bewertung.
Ausführlich im Magazin
Wo die BSI-Empfehlungen im Alltag greifen, erkläre ich im Artikel „Persönliche Daten schützen: Der realistische 30-Minuten-Check“.
Zum Nachschlagen
Quellen
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: offizielle Website · BSI · 1. Januar 2026
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